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Eine junge Frau, deren syrische Familie auf den israelisch besetzten Golan-Höhen lebt, überschreitet die Grenze nach Syrien, um einen Mann aus einer drusischen Familie zu heiraten, den sie nur aus Fernsehshows kennt. Damit liefert sie sich nicht nur einem Fremden aus, sondern verliert auch ihre Heimat, weil eine Rückkehr nach Israel nicht möglich ist. Bevor die Braut zur Grenze gebracht wird, trifft die weit verstreute Familie nach Jahren wieder aufeinander. Die Atmosphäre ist aufgeheizt und reich an Konflikten. Der Film verdeutlicht am individuellen Schicksal die Willkühr der Politik. Dabei macht er die Gräben und Grenzen sichtbar, die nicht nur Völker, sondern auch Familien trennen, und die scheinbar nur durch persönlichen Mut überwunden werden können.
(Filmbeschreibung aus 'Arbeitsgemeinschaft für evangelische Medienzentralen')