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20:00 Uhr AStA-Mittwochskultur: "Zu Gast bei Freunden" // 20:30 Uhr Vereinsgründung Freifunk Potsdam // 22:00 Uhr G8-Quiz
Rainer Trampert und Thomas Ebermann waren in den 80er Jahren führende Mitglieder in den Grünen, Trampert Bundesvorsitzender, Ebermann in der Bonner Fraktionsführung. Seit ihrem Parteiaustritt (1990) arbeiten sie als Publizisten (u.a. für „Konkret“ und „Jungle World“), als Buchautoren („Offenbahrung der Propheten“ und „Sachzwang und Gemüt“) sowie als Satiriker auf der Bühne. Ihre bisherigen Bühnen-Programme hießen „Verpasst Deutschland den Anschluss?“ und „Sachzwang und Gemüt“. Das neue Programm, mit dem sie jetzt auf Tour gehen, trägt den Titel: „Zu Gast bei Freunden“. Trampert und Ebermann operieren, wie es in Kritiken heißt, mit „einer ebenso einfachen wie wirkungsvollen Technik: Original-Töne werden mittels Zwischenbemerkungen zur Kenntlichkeit entstellt“. So entsteht „eine Kleinkunst, die sie ‚Lesebühne‘ nennen“, die aber „in Wirklichkeit das beste linke Kabarett ist, das gegenwärtig zu haben ist“.
In ihrem Programm „Zu Gast bei Freunden“ werden die beiden sich um folgende Themen kümmern:
Werden die Deutschen dem Leitmotiv der Fußball-WM 2006, „Die Welt zu Gast bei Freunden“, schon gerecht oder müssen Gastfreundschaft und gute Laune noch trainiert werden? Wie erfolgreich sind der Karlsruher Verfassungsrichter Di Fabio, der sein Hobby, die Fortpflanzung der deutschen Gattung, zum Beruf gemacht hat, und die Initiative NoFitti in ihrem Kampf gegen GraFitti? Warum sind harmlose Horrorfilme erst ab 16, die Gewalt verherrlichenden Märchen der Grimms, „Wilhelm Busch“ und „Struwwelpeter“ aber schon ab 3 Jahren freigegeben? Harald Schmidt empfiehlt den Bestseller des Historikers Paul Nolte, weil der offen anspricht, dass Kranke und Arme seine gesunde und vermögende „Generation Reform“ belästigen könnten. Wer hat Arbeitslose als „Parasiten“ enttarnt und warum sind Stasi-IM für den Unterhosen-Schnüffel-Test in WGs ungeeignet? Ist Kanzlerin Angela Merkel eine „Killer-Queen“, ein „Alpha-Tier“, eine „Machtphysikerin“ oder gar ein „Sumo-Ringer“? In seinen Memoiren „Was ich noch zu sagen hätte“ spricht Reinhard Mey zum ersten Mal offen an, dass er ein guter Mensch ist, aber die 68er und intelligente Frauen hasst. Warum rief Benedikt XVI. in Köln: „Eins, zwei, drei!“? Worüber sprachen Schröder, Putin und Chirac in Kaliningrad und warum haben die Russen die Stadt nicht restauriert?
In ihrem Programm überraschen die beiden Autoren erstmals mit der Bereitschaft, über eigene Probleme und über ihre positiven Erfahrungen mit Büchern der aktiven „Lebenshilfe“ zu sprechen.
Politisches Kabarett mit Ebermann und Trampert (Autoren in Konkret und Jungle World).
Offizielle Gründung des Vereins "Freifunk Potsdam". Interessierte und Unterstützer sind herzlich eingeladen.
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